Vorsicht beim Kauf von Kosmetika und Arznei aus dem Internet
14. November 2008 von admin
Im Zeitalter von Computer und Internet boomt der Versandhandel über dieses Medium. In zahlreichen Onlineshops werden gesundheitsfördernde Lebensmittel und Kosmetikprodukte angeboten.
Einer neuen Studie zu folge ist der größte Teil dieser Lebensmittel oder Kosmetikprodukte aus dem Internet unzureichend gekennzeichnet oder sogar gefährlich für die Gesundheit der Verbraucher. Durchgeführt wurde die Studie vom Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (CVUA),
Im Internet bieten immer mehr Onlineshops Arznei-, Nahrungsergänzungs- und kosmetischen Mittel an. Es war noch nie so einfach diese Dinge zu ordern, bezahlt wird in diesen Shops mit der Kreditkarte, unabhängig ob es sich dabei um eine schufafreie Kreditkarte oder eine normale karte handelt.
Der stetig wachsnde Handel mit diesen Produkten hat das CVUA dazu veranlasst ein bundesweit einmaliges Projekt zu starten. In der Studie wurde der Internethandel von Arznei-, Nahrungsergänzungs- und kosmetischen Mitteln unter die Lupe genommen. “Die bisherigen Ergebnisse lassen die Vermutung zu, dass wir erst bei der Spitze des Eisbergs sind und ganz neue Strategien erarbeiten müssen, um diesem illegalen Internethandel Grenzen zu setzen”, dies erklärt die leitende Veterinärdirektorin Susanne Hartmann.
Den Verbrauchern werden in vielen Fällen viel versprechende Schlankheitsmittel angeboten. Geworben wird dabei mit irreführenden Sprüchen wie “Schlemmen ohne Reue”.
Eine Recherche im Internet hat ergeben, dass von insgesamt 371 Produkten nur etwa 33 Prozent der Nahrungsergänzungsmittel (Vitaminpräparate oder zusätzliche Nährstoffe) und der Kosmetika als unbedenklich eingestuft werden können.
Weiterhin fielen einige Produkte auf, dass sie mit arzneilichen Zweckbestimmungen beworben wurden, welche das Produkt eigentlich als Medikament auswiesen.
Eine genaue Trennlinie zwischen Arznei-, Nahrungsergänzungs- und kosmetischen Mitteln ist keineswegs immer klar erkennbar, so die Veterinärdirektorin. “Beispielsweise versprechen viele kosmetische Produkte neben der äußeren Wirkung auch einen tiefer gehenden Einfluss auf den Organismus.”
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